Grosse Vielfalt auf kleiner Fläche - Mitglieder von NaturMichelsamt packten bei der Pflege der Waldweide im Morentalerwald gemeinsam zu und legten neue Kleinstrukturen an.
Zwanzig Erwachsenen- und vier Kinderhände haben am 29. August auf der Waldwiese beim Morentalerwald mit angepackt, um die 26 Aaren zu pflegen und mit Kleinstrukturen für Ringelnatter, Hermelin, Iltis, Gelbhalsmaus und Fledermäuse zu ergänzen. Neben einer vielfältigen Hecke – als Schutz gegen die Strasse, ist ein Teil der Fläche als Feuchtwiese mit kleinem Stillgewässer ausgebildet. Hier finden Ringelnatter und Iltis ihre bevorzugte Nahrung. Es wundert deshalb auch nicht, dass diese zwei Tierarten regelmässig auf diesem Standort beobachtet werden könne.
Auffällig ist die auf der Wiese stehende Mäuseburg. Regelmässig mit etwas Kernen «beschickt», wird diese von den kleinsten Waldnagern – u.a. der Gelbhalsmaus - gerne als Unterschlupf genutzt. Im Winter wird die Umgebung damit zu einem beliebten Jagdrevier von Beutegreifern – wie etwa Waldkauz und Waldohreule, womit sich der Kreislauf der Natur schliesst.

